Messe Innsbruck

Die 25 m weit gespannte Auskragung beim Haupteingang der Messe Innsbruck empfängt die Messekunden und definiert den großzügig überdachten Eingangsbereich.

Das Projekt Messe Innsbruck umfasst den Neubau des eingeschossigen Ausstellungsbereiches mit ca. 5.000 m², den dreigeschossigen Kongressbereich mit ca. 9.000 m² und ein Zwischengeschoss in der unter Denkmalschutz stehenden Ausstellungshalle 2. Das dreigeschossige Kongressgebäude mit Tiefgarage wurde als Stahlbetonkonstruktion geplant. Die Ausführung erfolgte in Ortbeton und teilweise auch in Fertigteilen. Die Elemente der Fertigteildecke sind bis zu 29 m gespannt und erlauben große, stützenfreie Bereiche.

Architektonisch besonders markant ist ein auf der eingeschossigen Ausstellungshalle aufgesetzter Baukörper, in dem Foyer, Verwaltung und ein Veranstaltungssaal untergebracht sind. Die signifikante Auskragung des Veranstaltungssaales beträgt 25 m und definiert den überdachten Haupteingang. Die Boden- und Dachkonstruktion wurde aus Gewichtsgründen mit Stahl-Wabenträgern in Betonverbundbauweise ausgeführt und die Kragträger mit 40 cm starken Stahlbetonwänden. Die Spannweite der Tragelemente quer zur Hauptachse beträgt 29 m. Die hohen Lasten werden über Verbundstützen mit spezieller Kopfausbildung in die Stützen abgeleitet.

System Industrie Electronic
System Industrie Electronic

Projekt: 

Congress und Messe Innsbruck
 

Auftraggeber: 

Congress und Messe Innsbruck GmbH
 

Leistungen:

Tragwerksplanung


Planungspartner:

Architektur Cukrowicz Nachbaur Architekten ZT GmbH, Bechter Zaffignani Architekten ZT GmbH
 

Fotos:

Hanspeter Schiess