Neubau Pädagogische Hochschule in Baden, Niederösterreich

Die drei Neubauten sowie der Sporttrakt gruppieren sich um einen großzügigen Campusplatz, der weitgehend überdacht ist. Der Deckenkreis im Dachtragwerk "öffnet" sozusagen den Blick zum Himmel.

Die zwei- und dreigeschossigen Gebäude wurden in Stahlbetonbauweise errichtet, die Decken als Flachdecken ausgebildet. Ausgenommen davon sind die weiter gespannten Decken im Foyer und über dem Hörsaal, welche als TT-Platten ausgeführt wurden.

Die vertikalen Bauteile wurden in einem großzügigen Raster geplant. Somit gibt es in den Räumen keine sichtbaren Säulen, was eine größere Flexibilität gewährleistet. Der Raster wurde durch Stahlbetonwände und Stahlbetonsäulen, in einigen Bereichen auch durch Stahlsäulen, gebildet. Wo es erforderlich war, wurden die Stahlbetonwände als Träger ausgeführt, um die darunterliegenden Räume möglichst frei von vertikalen Bauteilen zu halten (z. B. Bibliothek). Die freistehenden Stahlbetonsäulen mussten aufgrund der Brandschutzanforderungen in größeren Durchmessern ausgeführt werden, was wiederum dem großzügig geplanten Raster entgegenkommt.

Als Fundierung wurden Stahlbetonplatten mit Vouten, aber auch Einzel- und Streifenfundamente ausgebildet. Wo keine Unterkellerung der Gebäudeteile vorgesehen war, wurden die Lasten über Magerbetonschlitze in die tragenden Schichten abgeleitet.

System Industrie Electronic

Projekt:

Pädagogische Hochschule Niederösterreich in Baden

Auftraggeber:

Bundesimmobiliengebäudeverwaltung (BIG)

Leistungen:

Tragwerksplanung, Regen- und Schmutzwasserableitung

Planungspartner:

Architektur Marte.Marte Architekten ZT GmbH

Fotos:

Faruk Pinjo